Das Bevölkerungswachstum und der damit zusammenhängende Energieverbrauch mit unzähligen daraus resultierenden Umweltveränderungen birgt Risiken. Besondere Herausforderungen liegen in technischen, wirtschaftlichen und sozialen Innovationen, die den Menschen als Individuum an vielen Stellen längst nicht mehr in den Mittelpunkt stellen. Maik Kunzelmann, Leiter des Rosenheimer VISUPROJEKT Instituts zeigt auf, dass Hoffnungslosigkeit dabei fehl am Platz ist.

iStock_000016206265SmallEs sind Maik Kunzelmanns Erfahrungen aufgrund von Gesprächen mit Unternehmern und deren Mitarbeitern, die ihn in den letzten Jahren eher optimistisch gestimmt haben. „Der Mensch steht durchaus noch im Mittelpunkt“, so seine Erfahrung. „Allen schlechten Prognosen zum Trotz, auch wenn es unterschiedliche Herangehensweisen in den Unternehmen gibt.“ Diese würden sich zunächst einmal im Betriebsklima zeigen, das mal gut und mal weniger gut sei. „Und gerade in der jüngsten Vergangenheit“, so der Institutsleiter, „habe ich das Gefühl, dass sich hier einiges getan hat bzw. noch tun wird.“ Dort wo gewisse Prozesse noch im entstehen sind, möchte Maik Kunzelmann künftig die Methoden und Erfahrungen des VISUPROJEKT Instituts zur Anwendung bringen. Dabei geht es ihm im Kern der Sache darum, Herausforderungen anzunehmen, anstatt sie an sich abprallen zu lassen. Kunzelmann: „Je länger man sich an etwas gewöhnt hat, desto einvernehmlicher lebt man damit, auch wenn es um Abläufe geht, die gewissen Harmonien eher abträglich sind. Erst wenn jemand von außen drauf schaut, sind wir bereit unsere Sichtweisen ein Stück weit zu verändern. Genau hier bieten wir mit unserem Institut Ansatzmöglichkeiten.“ Diese können im Rahmen von systemischen Aufstellungen oder der Quantenheilung, sowohl im Institut, als auch in den Unternehmen selbst stattfinden. Mit Einzelpersonen oder in Gruppen mit unterschiedlicher Größenordnung.

iStock_000017984527SmallDa jedes Unternehmen und seine Mitarbeiter auch Teile einer Gesellschaft sind, die aufgrund auseinander klaffender Wohlstands- und Konkurrenzsysteme sowie unterschiedlicher Emissions- und Klimaschutzanforderungen gespalten ist, steht das VISUPROJEKT Institut auch für eine innovative und friedensorientierte Ökologie. Maik Kunzelmann: „Wir leben in einer von vielen Veränderungen geprägten Welt, die sich nach wie vor an den Energiequellen orientiert. Das heißt, um Gas und Öl werden solange Kriege geführt, bis wir eine Energie haben, die umweltfreundlich und für jedermann frei verfügbar ist.“ Dies führe automatisch zu mehr Frieden und zu einer saubereren Umwelt. Für ihn ist es eine Frage der Zeit, bis uns Energieformen zur Verfügung stehen, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Vielleicht revolutionär für sich allein stehend, vielleicht aber auch in Form eines Mix aus Energieformen, die wir jetzt schon kennen. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern aller Forschungsgebiete wird das VISUPROJEKT Institut dazu künftig interdisziplinäres „Freies Wissen“ aus allen Forschungsgebieten einbeziehen. Ein institutseigenes Forschungszentrum wird Daten und Informationen sammeln, während experimentelle Ergebnisse, empirische und analysierende sowie dokumentierende Daten regelmäßig in den VISUPROJEKT INSTITUT Publikationen veröffentlicht werden.

Fotos: iStock.com  Text: Rüdiger Lehmann